Wasserkefir Grundrezept

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    Wasserkefir – Was ist das? Und wo kommt der Wasserkefir eigentlich her?

    Die genaue Herkunft des Wasserkefirs ist ähnlich wie beim Kombucha-Getränk nicht bekannt.

    Man weiß allerdings, dass Wasserkefir bereits in den1930er Jahren in der Schweiz unter dem Namen „Tibi“ oder „Tibicos“ sehr beliebt war.

    Wasserkefir hat nicht direkt etwas mit dem wohl den meisten bekannten Milchkefir zu tun, er ähnelt ihm nur optisch. Aber er enthält eine ganz andere Mikroorganismen-Zusammensetzung.

    Ist Wasserkefir eine Alternative zur zuckerhaltigen Limonade?

    Wasserkefir, oder auch bekannt unter dem Namen Japankristalle sind kleine hell-weiße fast durchsichtige Körnchen, die eine kristallartige Form besitzen.

    Es ist eine symbiotische (sich gegenseitig fördernde) Gemeinschaft aus Bakterien und Hefen, oder auch SCOBY genannt.

    Bei guter Pflege vermehren sich die Kristalle sehr schnell und können ein Leben lang halten und sorgen immer wieder für ein erfrischendes und leckeres Getränk.

    Und ja, für mich ist es eine tolle Alternative zur zuckerhaltigen Limonade.

    Und dazu ist es noch sehr gesund! Während der Fermentation produzieren die Mikroorganismen und Hefen wertvolle Nährstoffe und Enzyme für unseren Körper.

    Die Fermentation des Wasserkefirs

    Vorab möchte ich kurz den Begriff Fermentation erläutern: Fermentation bedeutet es findet eine Umwandlung organischer Stoffe mit Hilfe von Mikroorganismen oder Enzymen statt. Durch die Fermentation können Lebensmittel haltbar gemacht werden, wie z.B. Sauerkraut, oder anderes fermentiertes Gemüse, Käse, Joghurt usw. Auch bei der Herstellung von Kaffee, Tee oder Kakao wird die Fermentation zur Veredelung eingesetzt.

    Durch Fermentation findet eine Aufwertung der Lebensmittel statt, es entstehen mehr Vitamine, Mineralstoffe und vor allem Enzyme die wichtig für unseren Stoffwechsel sind.

    Und nun zurück zur Fermentation von Wasserkefir:

    Beim Wasserkefir produzieren die Milchsäurebakterien Milchsäure, indem Sie den Zucker verarbeiten. Das sorgt für eine spritzige Säure im fertigen Getränk.

    Und wo kommt der Sprudel her? Dafür sind die Hefen verantwortlich, sie produzieren Kohlensäure und ein wenig Alkohol. Der Alkohol-Gehalt im fertigen Getränk nach 2 Tagen Fermentation beträgt ca. 0,5 %, soviel wie auch in einigen Fruchtsäften enthalten ist.

    Und natürlich entstehen auch bei der Fermentation von Wasserkefir Vitamine und Enzyme.

     

    Wasserkefir Grundrezept
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    Wasserkefir eine spritzige Alternative zur zuckerhaltigen Limonade. www.stefaniegembler.de
    Portionen Vorbereitung
    2 15 Minuten
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    2 15 Minuten
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    Portionen Vorbereitung
    2 15 Minuten
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    2 15 Minuten
    Zutaten
    Portionen:
    Anleitungen
    1. Den Zucker ins Gärgefäß füllen, das Wasser zufügen und den Zucker darin auflösen.
    2. Die Wasserkefir-Kristalle hineingeben.
    3. Trockenfrüchte nach Wahl zugeben.
    4. Zum Schluss die Zitronenscheiben auf die Flüssigkeit legen.
    5. Die Öffnung des Gärgefäß mit einem Küchentuch oder Krepp bedecken und dieses mit einem Gummiband befestigen.
    6. 1-3 Tage an einem warmen Ort bei Raumtemperatur fermentieren lassen. Dabei direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Je nach Außentemperatur kann die Fermentation schneller oder langsamer ablaufen. Je wärmer es ist, desto schneller arbeiten die Mikroorganismen.
    7. Nach der Fermentation die Trockenfrüchte und die Zitronenscheiben rausnehmen, die Wasserkefir-Kristalle absieben und mit lauwarmen Wasser abspülen. Mit den Wasserkefir-Kristalle wieder einen neuen Ansatz machen.
    8. Das fertige Getränk in eine Flasche füllen und kühl stellen. Oder direkt genießen 🙂
    Rezept Hinweise

    Trockenfrüchte

    Es können beliebige Trockenfrüchte eingesetzt werden, wie zum Beispiel:

    Pflaumen, Aprikosen, Feigen, Rosinen usw.

    Wichtig: Die Trockenfrüchte sollten ungeschwefelt und am besten Bio sein.

    Zucker

    Vollrohrzucker eignet sich am besten für die Fermentation, aber es geht auch mit normalem Haushaltszucker.

    Benötigte Materialien:

    Ein Gärgefäß (mind. 1 Liter Fassungsvermögen), eine Glasflasche, Küchenkrepp oder ein Küchentuch, Gummiband, Kunststoffsieb, Kunststofftrichter und Kunststoff- oder Holzlöffel

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